Die Paradox Interactive Aktie ist Marktführer in einer profitablen und wachstumsstarken Nische im Gaming Markt und als kleines Small Cap für viele Investoren unter dem Radar. Mit Spielen wie Hearts of Iron IV oder Cities Skylines schafft man es selbst noch Jahre nach der eigentlichen Spieleveröffentlichung wiederkehrende Umsätze zu erwirtschaften.
Nach einem eher nüchternen Spielestart von Cities Skylines 2 geht dem Markt jedoch einiges an Wachstumsfantasie verloren und die Aktie fällt um 36%.
Deshalb analysieren wir heute die folgenden Aspekte:
Zusammenfassung
Hohes Wachstumspotenzial: Paradox konnte seit Börsengang 2016, den Umsatz um 22,1% pro Jahr steigern. Trotz dieses starken Wachstums gibt es weiterhin viele ungenutzte Wachstumschancen.
Tiefer Burggraben: Die Spieleschmiede hat sich mit Europa Universalis über Cities Skylines bis hin zu Crusader Kings über die letzten Dekaden einige der bedeutsamsten Marken in der Strategiespiel-Nische aufgebaut.
Sicherheit: Die Schweden haben neben wiederkehrenden Cashflows auch ein dickes Cashpolster und nahezu Null Schulden. Die Spiele werden komplett aus dem eigenen Cashflow finanziert.
Probleme mit den Spielen: Paradox hatte die letzten Jahre einige Spiele veröffentlicht, die gar nicht gut angekommen sind. Das hat zu hohen bilanziellen Abschreibungen geführt und auch einiges an Wachstumsfantasie geraubt. Hat Paradox seine Kreativität verloren?
Steigende Dividende: Nachdem man die letzten Jahre einiges an Geld verbrannt hat, möchte man mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Dadurch verdoppelt sich die Dividende und die Dividendenrendite beträgt 1,63%.
Demzufolge werden wir uns heute mit folgenden Fragen beschäftigen:
- Wie funktioniert Paradox Geschäftsmodell und wo liegt der Burggraben?
- Kann Paradox das Wachstum der Vorjahre weiter fortsetzen?
- Handelt es sich bei den Problemen der Vorjahre nur um kurzfristige Effekte, oder ist Paradox dem Untergang geweiht?
- Zu welchem Kurs ist die Paradox Aktie kaufenswert?
In dem Sinne wünsche ich Dir viel Spaß bei der Analyse und Carpe Diem!
Überblick
Das Unternehmen
Paradox ist spezialisiert auf Videospiele im Bereich Strategie und Management. Meistens geht es um Kriegsspiele, wo man die eigene Nation in Echtzeit steuert und voranbringen muss. Dabei muss man die eigene Wirtschaft zum Wachsen bringen, Handel und Diplomatie betreiben, neue Technologien entwickeln und mit dem eigenen Militär Schlachten führen.

Quelle: Paradox Interactive
Da es sich um einen kleinen Markt handelt, lohnt es sich für große Videospielunternehmen wie Take-Two Interactive oder Electronic Arts nicht diesen Markt zu priorisieren.
Somit kann Paradox als führendes Small Cap Aktie aus diesem Bereich mit starken Marken einen Großteil des Marktwachstums abschöpfen.
Erklärung Small Cap: Small Caps sind vergleichsweise kleine Unternehmen mit einem Börsenwert von 250 Mio. bis maximal 2 Mrd. US-Dollar.
Und auch wenn die Spiele von Paradox in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen haben, bleiben sie für die meisten unbekannt.
Ist aber auch klar, Strategiespiele wie Crusader King 3 sind nicht nur gezeichnet von hoher Komplexität, sondern fordern auch strategisches Denken. Insbesondere in Zeiten von sinkender Aufmerksamkeitsspanne à la TikTok, wo man alle 2 Sekunden zum nächsten Video springt, wirkt eine eher „stumpfe“ Karte eher wenig ansprechend.

Quelle: Paradox Interactive
Deshalb spricht man hier zwar nur einen kleinen, dafür aber auch loyalen und stark wachsenden Markt an. Das spiegelt sich im Umsatz sowie der Gewinnmargen der letzten Jahre von Paradox wieder.

Potenzial vom Gaming-Markt
Videospiele sind der Mittelpunkt der heutigen Medienlandschaft und bereits tief in unserer Kultur und Gesellschaft verwurzelt. Gaming wird zunehmend zum Mittelpunkt unserer evolutionären Bedürfnisse. Darunter zählt der Drang zum Wettbewerb sowie aber auch soziale Interaktion in einer zunehmend digitalen Welt.
Das spiegelt sich auch beim wirtschaftlichen Aspekt der Videospielindustrie wieder. Trotz abnehmenden Wachstums konnten sowohl die Anzahl der Spieler weltweit als auch der Markt insgesamt starkes Wachstum erzielen.

Damit genießt die Spieleschmiede aus Schweden einen guten Rückenwind.
Aktienkurs
Die Aktie ist hochvolatil und bewegt sich regelmäßig im Rahmen von 15-25€ pro Aktie.

Quelle: Google
Dem Aktienkurs zu Folge, wurde Paradox bereits mehrfach totgesagt. Auch aktuell scheint die Ausgangslage wieder äußerst pessimistisch. Der Nachfolger von Cities Skylines performed eher mäßig, einige Titel der letzten Jahre sind fehlgeschlagen und auch bei einem der größten Folgetitel Bloodlines 2 verspricht man sich eher wenig.
Allerdings ist Paradox Spielestrategie sehr langfristig ausgerichtet und Spiele wie Europa Universalis 4 schaffen es selbst nach einer ganzen Dekade noch Wachstum zu erzeugen.
Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei den aktuellen Problemen eher um kurzfristige Effekte handelt, welche nicht maßgeblich für den langfristigen Geschäftserfolg sind.
Lass und nun prüfen, ob diese Annahme zutrifft und die Aktie aktuell kaufenswert ist!
Geschäftsmodell
Was macht Paradox Geschäftsmodell aber nun so interessant?
Viele große Spielereihen wie Assasins Creed oder Call of Duty bringen fast jedes Jahr einen neuen Ableger heraus. Das sorgt zwar jedes Jahr für ordentlich Umsatz – aber auch für ordentlich Initialkosten. Jährlich müssen neue Spielewelten, Charaktere und ansprechende Storys kreiert werden.
Definition Initialkosten: Inititalkosten umfassen alle Investitionen die getätigt werden müssen, um das Spiel auf dem Markt zu bringen. Dazu gehören primär die eigentlichen Entwicklungskosten, das Budget für die Vermarktung und ggf. Lizenzgebühren an die Markeninhaber.
Außerdem zeigt das Beispiel Ubisoft, dass durch den jährlichen Veröffentlichungsdrang bei Spielen wie Far Cry und Assasins Creed auch gerne mal die Qualität vernachlässigt wird. So wird Ubisoft bereits seit Jahren dafür kritisiert, keine ansprechenden Storys mehr zu kreieren.
Paradox dagegen macht genau das Gegenteil. Zwar entstehen auch hier einmalig hohe Initialkosten, allerdings wird hier das Spiel über mehrere Jahre am Leben gehalten und weiterentwickelt.
So wurde das Spiel Europa Universalis IV bereits im Jahr 2013 veröffentlicht und wird heute von fast dreifach so vielen Spielern gespielt als im Jahr 2014.

Quelle: SteamDB
Wie verdient Paradox Geld?
Durch diese langfristige Bindung hat Paradox ganz andere Möglichkeiten Geld aus den Spielen zu schöpfen.
Insgesamt erzielt die Paradox Aktie Einnahmen aus drei unterschiedlichen Bereichen:
Einmalkäufe (One-time-payment)
Einmalkäufe sind alle Umsätze, die mit dem eigentlichen Erwerb des Spiels erzielt werden. Im Vergleich zu AAA-Games wie GTA 5 oder Call of Duty für 60-70€ pro Spiel, sind Paradox Spiele relativ günstig für 40-50€ im Schnitt. Zudem gibt es sehr oft Rabattaktionen, wodurch man die Spiele für 50-70% im Sale bekommt.
Das liegt natürlich in erster Linie daran, dass ein Paradox Spiel nicht einmal ansatzweise so ein großes Entwicklungsbudget wie das nächste Assassins Creed benötigt und somit auch für einen geringeren Einstiegspreis sehr profitabel sein kann.
Aber der noch wahrscheinlichere Grund für die niedrigen Spielepreise liegt in der zweiten Einnahmequelle, den Add-ons und Expansion Packs versteckt.
Add-ons und Expansion Packs
Denn Paradox erzielt den Großteil der Einnahmen mit kostenpflichtigen Spieleerweiterungen in Form von DLCs (Downloadable Content) und Abonnements.
Paradox verzichtet also auf hohe einmalige Umsätze durch einen möglichst teuren Spieleverkauf. Stattdessen werden die Spieler quasi in das Spiel „gelockt“, um sich langfristige und wiederkehrende Einnahmen durch Spieleerweiterungen zu sichern.

Der Vorteil? Paradox erzielt Einnahmen mit Erweiterungen, welche nicht einmal ein Bruchteil so viel kosten wie ein komplett neues Spiel aufzusetzen. Somit ist ein Großteil des Umsatzes bei Paradox hochprofitabel und es entstehen signifikante Gewinnmargen.
Im Fall von Europa Universalis IV gibt es insgesamt 37 DLCs, wovon die meisten kostenpflichtig sind. Würdest du das Spiel inklusive aller Zusatzinhalte kaufen, wärst du bei einem stolzen Preis von 420€.

Quelle: Steam
Neulich testet Paradox auch Abonnements an. Die Spieler haben für 7,99€ also die Möglichkeit alle DLCs nutzen zu können, ohne mehrere hundert Euro für den direkten Kauf auszugeben. Insbesondere für Spieler, welche nur alle paar Jahre mal ihre „Zockphase“ haben, kann das sehr attraktiv sein.

Quelle: Steam
Natürlich fallen hierdurch teilweise Umsätze durch DLC-Einmalkäufe weg. Da man hier aber unterschiedliche Arten von Gamern anspricht, sollte durchaus ein positiver Nettoeffekt entstehen.
CEO Fredrik Wester bestätigt dies indirekt in den letzten Earnings Calls, merkt aber auch an, dass es sich noch in der Testphase befindet und nicht bei jedem Spiel funktioniert.
Lizenzen
Ansonsten lizensiert Paradox die bestehenden Spielemarken, worauf basierend die Lizenznehmer dann neue Produkte entwickeln. Um was es sich hier konkret handelt, gibt Paradox nicht preis. Höchstwahrscheinlich sind hier aber Merchandising Artikel wie bspw. T-Shirts oder Poster für Fans gemeint.
Spielerbindung & Produktlebenszyklus
Da die Spiele über einen langen Zeitraum am Leben bleiben, entsteht ein langer Produktlebenszyklus. Dieser Begriff kommt aus der Betriebswirtschaftslehre und beschreibt, wie lange ein Produkt Einnahmen für ein Unternehmen generiert.
Wie wir bereits gelernt haben, ist es im Regelfall deutlich profitabler für ein Unternehmen, ein bisheriges Produkt weiterzuentwickeln, anstatt ein komplett neues zu aufzusetzen. Insbesondere im Gaming-Sektor spart sich dadurch viel Geld bei den zwei größten Kostenstellen, nämlich Spieleentwicklung und Marketing.
Es gilt also: je länger der Produktlebenszyklus, desto besser.
Wie wir gleich noch in der Strategie von Paradox lernen werden, sind Strategiespiele das beste Produkt für einen langen Lebenszyklus.
Reguläre Action- und Abenteuerspiele sind oftmals abhängig von einer guten Grafik, für ein gutes Spielerlebnis. Bei Strategiespielen ist die Grafik jedoch ein eher nebensächlicher Erfolgsfaktor, da es hier im Wesentlichen auf eine gute Spielmechanik ankommt. Dadurch altern Strategiespiele langsamer als andere Genres, was sie zu guten langfristigen Vermögenswerten macht.
Maßnahmen zur Spielerbindung
Durch die langlebige Spielestrategie ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Paradox selbstverständlich die Bindung zu den Spielern.
Paradox macht regelmäßig Livestreams auf YouTube und Twitch, betreibt mehrere Foren und veranstaltete die sogennante PDXCON.

Quelle: Paradox Interactive
Die PDXCON ist ein jährliches Event, wo es Musik-Konzerte, exklusive Einblicke in bald erscheinende Titel sowie Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen gibt. Im Jahr 2022 war die Teilnehmerzahl auf 500 Personen begrenzt.
Die zwei wichtigsten Maßnahmen sind jedoch die Komplexität sowie die Endlosigkeit der Spiele.
Komplexität: Spieler müssen sich sich sehr intensiv mit den Spielen beschäftigen, um die Mechanismen und Erfolgsstrategien dahinter zu verstehen.
Endlosigkeit: Paradox Spiele sind dynamisch und haben (meistens) kein festes Ziel. Das bedeutet, dass sich jeder Spieledurchgang anders anfühlt und man selbst nach dem hundertsten Durchgang eine neue Spieleerfahrung hat.
Beide Faktoren sorgen dafür, dass Spieler sehr viel Zeit in die Spiele investieren (müssen).
So beträgt nach VG Insights die durchschnittliche Spielzeit pro Spieler auf Steam bei Europa Universalis 4 satte 1.016 Stunden. Selbst ein vielgespieltes GTA 5 kommt gerade einmal auf 379 Stunden pro Spieler (allerdings wurde das Spiel auch zwei Jahre später veröffentlicht). Ein Spiel wie Far Cry 4 aus dem Jahr 2014, wovon jährlich ein neuer Ableger erscheint, erreicht gerade mal 61,8 Stunden pro Spieler.

Dieser Vergleich offenbart das langfristige Potenzial von Paradox Strategiespielen.
Wertschöpfungskette eines Spiels
Allerdings steckt hinter einem Spiel deutlich mehr als nur ein bisschen Programmieren, bevor du es spielen kannst. Um zu verstehen wie der Wertschöpfungsprozess hinter einem Spiel ist und welchen Einfluss Paradox darauf hat, stellt Paradox im Geschäftsbericht 2022 folgende Grafik zur Verfügung:

Paradox ist also bis auf den Vertrieb über die geläufigen Plattformen (Steam, Playstation Store etc.) an jedem Schritt der Wertschöpfung beteiligt.
Spieleentwicklung
Ein Bestandteil von Paradox Erfolgsformel ist sicherlich die Vorgehensweise bei der Spieleentwicklung. Im Gegensatz zu Entwicklern wie Ubisoft, setzt Paradox auf mehrere kleine autonome Teams mit einem hohen Grad an Freiheit. Dadurch werden starre Strukturen vermieden und der Einfluss jedes einzelnen Mitarbeiters auf den Entwicklungsprozess erhöht sich. Außerdem setzt Paradox ebenfalls auf externe Entwickler für die eigenen Spiele.
In Summe erreicht man damit ein großes Maß an kreativer Freiheit. So sollte Paradox, zumindest der Theorie nach, auch bei zunehmender Größe weiterhin erfolgreiche Spiele auf den Markt bringen können.
Neben der reinen Spieleentwicklung von Eigenmarken wie Crusader Kings und Europa Universalis, ist Paradox auch im Publishing tätig.
Publishing
Ein Buchverlag unterstützt den Autor dabei, dass das Buch den notwendigen Qualitätsstandards entspricht. Dafür wird bei Korrektur, Design, Druck und Marketing geholfen. Nun ist ein Publisher im Gaming Sektor quasi das gleiche wie ein Verlag für Bücher. Paradox kümmert sich bspw. um das Marketing der Spiele sowie dem Verkauf auf Plattformen wie Steam und dem Playstation Store.
Dafür wurde vor einigen Jahren Paradox Arc ins Leben gerufen. Paradox hilft hier kleineren Spieleentwicklern ein größeres Publikum zu erreichen. Gelegentlich werden hier auch Spiele von Paradox aufgekauft. Darunter zählt bspw. das Spiel Prison Architect vom damaligen Besitzer Introversion Software.
Hier ein kleiner Ausschnitt, um welche Spiele es sich handelt:

Quelle: Paradox Interactive
Dieser Ansatz hilft Paradox dabei, kleinere und experimentellere Titel zu launchen, welche aufgrund ihrer Kosten ein hohes Risiko haben, aber auch viel Potenzial versprechen und potenzieller Bestandteil von Paradox Hauptportfolio werden könnten.
Mehr zu den einzelnen Spielen erfährst du in der Analyse des Spieleportfolios.
Umsatz nach Segment
Die Schweden weisen ihre Umsätze nach den Geräten aus, auf denen die Spiele jeweils gespielt werden.

Der Großteil der Umsätze werden selbstverständlich auf dem PC erwirtschaftet. Das liegt an den komplexen Spielemechaniken, welche ohne Maus und Tastatur schwer zu bestreiten sind. Über die letzten Jahre konnte aber zunehmend Wachstum im Bereich Konsole und Mobile erzielt werden.
Umsatz nach Region
Auch bei den Regionen ist Paradox nicht wirklich breit aufgestellt. Über 86% der Umsätze werden in den USA und der Rest wird fast komplett in Europa erwirtschaftet. Mit einem „Rest oft the World“ Anteil von 1,84% wird der asiatische Markt nahezu gar nicht abgedeckt.

Strategie & Management
Die langfristige Ausrichtung der Spiele spiegelt sich auch in der Strategie der Paradox Aktie wieder.
Paradox unterscheidet hier zwischen einem allgemeinen strategischen Fokus sowie einer Strategie zur Gestaltung der Spiele.
Strategischer Fokus
Der strategische Fokus besteht aus sechs Hauptbereichen:
Wiederkehrende Umsätze mit wachsenden Live-Spielen: Die Schweden streben wiederkehrende Umsätze mittels langlebigen Spielen und starken Communities an.
Entscheidungsfindung erfolgt nah bei Spiel und Spielern: Entwickler bekommen einen hohen Grad an Freiheit und können Ideen und Content erstellen, welcher auch wirklich nachgefragt wird.
Eigene IPs in etablierten Spielenischen: Paradox besitzt einige der stärksten Spiele im Bereich Strategie und Management. Nach PDX sind dies Bereiche mit hohen Eintrittsbarrieren, wodurch ein „niedriges finanzielles Risiko resultiert“. Zudem besteht ein Fokus auf den vollständigen Besitz von IPs (Intellectual Property), da dies die größte kreative Freiheit sowie Kontrolle bietet.
Investitionen in langfristiges organisches Wachstum: Primärer Fokus liegt auf organischem Wachstum, indem das bisherige Spieleportfolio weiterentwickelt sowie neue In-House Games zusätzlich entwickelt werden. Im Vergleich zu Konkurrenten wie der Embracer Group Aktie, wird also nicht alles aufgekauft, was bei drei nicht auf den Bäumen ist.
Robuste Finanzen: Die Schweden bieten hohe Gewinnmargen, wenig Schulden und ein dickes Cash Polster.
Die richtigen Talente anziehen und binden: Auch in Zeiten von ChatGPT sind Videospiele maßgeblich von den Ideen und Fähigkeiten der Entwickler abhängig. Demzufolge macht es Sinn einen Fokus auf die Bindung von Talenten zu setzen.
Spielestrategie
Die aber interessanteste Komponente der Gesamtstrategie ist der Teil der Spieleentwicklung. Paradox fasst diese unter den sogenannten „Game Pillars“ zusammen:

Quelle: Paradox Interactive
Disclaimer: Der Inhalt stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar und dient lediglich zu Informationszwecken. Zudem kann keine Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen gegeben werden. Jede Investition ist mit Risiken verbunden, die du selbst prüfen musst. Außerdem kann ich selbst in den besprochenen Aktien investiert sein.
